Revolver-CNC-Werkzeugmaschinensind aufgrund ihrer Fähigkeit, sich in mehrere Prozesse zu integrieren, zu Schlüsselgeräten im Bereich der Präzisionsfertigung geworden. Sein konstruktiver Aufbau orientiert sich an den drei Kernzielen „effizienter Werkzeugwechsel, präzise Positionierung und stabile Bearbeitung“. Alle Komponenten arbeiten zusammen, um die automatisierte Produktion komplexer Teile zu erreichen.
Das Bett ist der Grundrahmen der Revolver-CNC-Werkzeugmaschine. Es besteht größtenteils aus hochfestem Gusseisen oder einer geschweißten Stahlkonstruktion. Die innere Spannung wird durch eine Alterungsbehandlung beseitigt, um sicherzustellen, dass es sich nach längerem Gebrauch nicht verformt. Das auf dem Bett installierte Führungsschienensystem ist in lineare Führungsschienen und harte Schienen unterteilt: Linearführungsschienen haben einen kleinen Reibungskoeffizienten und eine hohe Positioniergenauigkeit, die für das Hochgeschwindigkeits-Lichtschneiden geeignet sind; Harte Schienen werden abgeschreckt und geschliffen, haben eine hohe Tragfähigkeit und eignen sich für schwere Schneidszenarien. Die Verbindungsfläche zwischen der Führungsschiene und dem Bett muss präzise geschabt werden, um sicherzustellen, dass der Geradheitsfehler der beweglichen Teile (z. B. der Werkbank) innerhalb von 0,01 mm/m liegt und so den Grundstein für die Bearbeitungsgenauigkeit legt.
Der Revolver-Werkzeughalter ist ein markantes Bauteil, das ihn von gewöhnlichen Werkzeugen unterscheidetCNC-Werkzeugmaschinen. Es ist scheibenförmig oder quadratisch und bietet Platz für 8–24 verschiedene Werkzeuge (z. B. Drehwerkzeuge, Bohrer und Gewindebohrer). Der Servomotor treibt den Nocken- oder Getriebemechanismus im Inneren an, um eine schnelle Werkzeugdrehung zu erreichen. Die Werkzeugwechselzeit liegt in der Regel zwischen 0,5 und 2 Sekunden, was den Zeitaufwand der Prozessumstellung deutlich reduziert. Die Positionierungsgenauigkeit des Werkzeughalters ist ein wichtiger Indikator. Der wiederholte Positionierungsfehler von High-End-Modellen kann innerhalb von 0,002 mm kontrolliert werden.
Die Spindeleinheit ist dafür verantwortlich, das Werkstück in Drehung zu versetzen (Drehmaschine) oder das Werkzeug in Drehung zu versetzen (Fräsmaschine). Es besteht aus einem Spindelmotor, einer Lagergruppe und einem Spindelkasten. Die Hochgeschwindigkeitsspindel verwendet Keramiklager oder elektrische Spindeltechnologie und die Geschwindigkeit kann mehr als 10.000 U/min erreichen; Die langsamlaufende Schwerlastspindel ist mit hochpräzisen Wälzlagern ausgestattet, um ein stabiles Ausgangsdrehmoment zu gewährleisten. Die Vorrichtung am Ende der Spindel (z. B. ein Dreibackenfutter, eine Spannzange) muss über eine starke Spannkraft verfügen, um zu verhindern, dass sich das Werkstück bei hoher Drehzahl löst.
Die Bewegung jeder Achse der Revolver-CNC-Werkzeugmaschine wird von einem Servosystem angetrieben, das Servomotoren, Treiber und Positionsrückmeldegeräte (wie Gitterlineale und Encoder) umfasst. Der Motor ist über eine Kugelumlaufspindel oder eine Zahnstange mit den beweglichen Teilen verbunden, um die Drehbewegung in eine lineare Bewegung umzuwandeln. Die Steigungsgenauigkeit der Kugelumlaufspindel wirkt sich direkt auf die Positionierungsgenauigkeit aus, und der Steigungsfehler der Präzisionsspindel kann innerhalb von 0,005 mm/300 mm kontrolliert werden. Für die Drehbewegung des Revolver-Werkzeughalters wird außerdem ein Absolutwertgeber ausgestattet, um eine genaue Positionierung ohne Rückkehr zum Nullpunkt nach einem Stromausfall zu gewährleisten.
Die CNC-Einheit ist das „Gehirn“ der Anlage. Es verwendet Computerchips in Industriequalität und betreibt ein spezielles CNC-System (wie Fanuc und Siemens). Das System kann Tausende von Bearbeitungsprogrammen speichern, G-Code- und M-Code-Programmierung unterstützen und komplexe Bahnsteuerungen wie lineare Interpolation und Kreisinterpolation realisieren. Die Bedienoberfläche besteht größtenteils aus einer Kombination aus Touchscreen und physischen Tasten, die dem Bediener die bequeme Eingabe von Parametern, die Simulation des Bearbeitungsprozesses und die Überwachung des Echtzeitstatus (z. B. Spindeldrehzahl, Vorschubgeschwindigkeit, Werkzeuglebensdauer) ermöglicht. Einige High-End-Modelle unterstützen auch Ferndiagnosefunktionen und realisieren Fehlerwarnungen und Programmaktualisierungen über das Internet-of-Things-Modul.
Das Kühlsystem verteilt die Schneidflüssigkeit durch Sprühen oder Vernebeln präzise an den Bearbeitungsbereich, senkt die Werkzeugtemperatur und wäscht die Späne weg. Das Schmiersystem nutzt eine zeitgesteuerte und quantitative Ölzufuhr, um die Führungsschienen, Leitspindeln und andere bewegliche Paare zu schmieren und so den Verschleiß zu reduzieren. Das Schutzsystem umfasst eine Schutzabdeckung und eine Spanabfuhrvorrichtung: Die Schutzabdeckung verhindert das Verspritzen von Schneidflüssigkeit und das Eindringen von Staub; Der Späneförderer (Kettenplatten- oder Spiralförderer) entfernt Späne rechtzeitig, um eine Ansammlung von Spänen zu vermeiden, die die Verarbeitung beeinträchtigen.
Die strukturelle Gestaltung desRevolver-CNC-Werkzeugmaschineverkörpert das moderne Fertigungskonzept „Integration, hohe Präzision und hohe Effizienz“. Die koordinierte Arbeit verschiedener Komponenten ermöglicht es, mehrere Prozesse wie Drehen, Fräsen, Bohren und Bohren auf einem einzigen Gerät durchzuführen, was den Produktionszyklus erheblich verkürzt und zu einer zentralen Verarbeitungsausrüstung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobilbau usw. wird.